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Medienmitteilung

Thusis, 8. März 2019

Generalversammlung der Kraftwerke Hinterrhein AG

 

Produktion liegt deutlich unter dem langjährigen Mittel

 

Wegen der überdurchschnittlichen Temperaturen mit unterdurchschnittlichen Niederschlagsmengen blickt die KHR in ihrer Generalversammlung auf ein mässiges Geschäftsjahr zurück.

 

Im Rahmen der 62. Generalversammlung legte die Kraftwerke Hinterrhein AG ihr Geschäftsergebnis 2017/18 vor. Die KHR produzierte aufgrund unterdurchschnittlicher Niederschlagsmengen 1‘253 GWh Strom (Vorjahr 1'121 GWh). Dieser Wert liegt bei 89 % des langjährigen Mittels von 1'402 GWh.

Das Kraftwerk Thusis produzierte rund 17 GWh, rund 33 GWh lieferten die Bahnstrommaschinen in Sils. Die finanzielle Gesamtleistung betrug rund 72,97 Mio. Franken. Die Wasserrechtsabgaben beliefen sich auf rund 18,79 Mio. Franken und die Jahreskosten zu Lasten der Aktionäre auf 58,3 Mio. Franken. Daraus ergeben sich Produktionskosten von 4,88 Rappen pro KWh (Vorjahr: 4,45 Rp.).

Ende Geschäftsjahr waren 77 (Vorjahr 77) Stellen besetzt. Die KHR bildet 3 Lernende aus (2 Polymechaniker sowie 1 Netzelektriker).

Nach wie vor befindet sich die schweizerische Wasserkraft und damit auch die KHR unter Kostendruck. Sie ist weiterhin gezwungen, Massnahmen zur Optimierung der Kosten umzusetzen.

Die Generalversammlung setzte die vertragliche Pflichtdividende auf 1,50 Mio. Franken fest, was 1,5 Prozent des Aktienkapitals von 100 Mio. Franken entspricht.

 

Medienkontakt: Guido Conrad, Direktor, Tel. 081 635 37 37, medien@khr.ch

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